Werdum im Dorfentwicklungsprogramm                                     28.03.2017

Dorfregion
Sielhafenorte im Landkreis Wittmund

Informationen
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Vortrag ArL
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Vortrag Planungsbüro
Impulsvorträge
- Demografischer Wandel
- Weltnaturerbe Wattenmeer
- Tourismus
 


Sie alle wollen an der Entwicklung ihrer Dörfer mitwirken
                                                                                                                     Foto: Klaus Händel

.Zusammen mit Bensersiel, Neuharlingersiel und Carolinensiel / Harlesiel ist Werdum in das Förderprogramm der Dorfentwicklung "Dorfregion - Sielhafenorte im Landkreis Wittmund" aufgenommen worden. Nach Beauftragung der "Nord-West-Plan Planungsgesellschaft" ist es jetzt die Aufgabe der Gemeinden auf der Grundlage des Programms Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Orte und für die Region zu erarbeiten.


Vison und Wünsche
unter dieser Überschrift wurde eine Stärken / Schwächen Analyse besprochen

Nächste Runde in der Erarbeitung eines Dorfentwicklungsplans. Der neu konstituierte Arbeitskreis traf sich im Starndportal in Bensersiel zu seiner ersten Arbeitssitzung. In drei Gruppen wurde eine Stärken / Schwächen Analyse vorgenommen. Unter den Oberbegriffen Gesellschaftliches Leben, Ortsplanung und Wirtschaft und Tourismus wurden dazu bisher zusammen getragene Aspekte bewertet. Es uwrde intensiv diskutiert und die Verschiedenheit der Ortschaften wurde dabei manchmal sehr deutlich. Auch unterschiedliche Bewertungen kamen schnell zu Tage. Aber auch viele Gemeinsamkeiten ergaben sich. Trotz konzentrierter Arbeit konnte noch nicht alles abschließend besprochen werden und wurde auf die nächste Arbeitskreissitzung am 03. Mai in Werdum verschoben.




Das Führungsgremium um Diedrich Janssen, Joachim Oltmanns von der SG-Esens und den Bürgermeistern Jürgen Peters und Karin Emken, umrahmt von den "Impulsgebern" Imke Wemken (L) und Angela Grimm (R)


Angela Grimm


Jürn Bunje


Imke Wemken

 


vollbesetzter Kursaal in Neuharlingersiel
über 80 Bürgerinnen und Bürger trafen sich zur ersten Arbeitskreissitzung

Runde 2 in der Dorfentwicklungsplanung. Nachdem in den vier beteiligten Dörfern jeweils Bürger-Informationsabende stattgefunden haben und Interessierte Bürger sich bereit erklärt haben in einem großen Arbeitskreis an der Planung mitzuwirken, trat dieser nunmehr am vergangenen Freitag in Neuharlingersiel erstmals zusammen. Nach der Begrüßung durch Neuharlingersiels Bürgermeister Jürgen Peters stimmten Superintendentin Angela Grimm zum Thema Demografie, Jürn Bunje über das Weltnaturerbe Wattenmeer und Imke Wemken zum Thema Tourismus die Teilnehmer mit kurzen Impulsvorträgen auf die kommende Arbeit ein. Unter der Anleitung der Mitarbeiter des Planungsbüros NWP Planungsgesellschaft mbH ging es dann ans Werk. In einem "World-Café" wurde zuerst eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt. In vier Gruppen wurden an Thementischen abwechselnd zu verschiedenen Oberbegriffen bestimmte Handlungsfelder herausgearbeitet und anschließend der großen Gruppe vorgestellt. Darauf aufbauend wurde dann eine Leitbilddiskussion mit dem Ziel "Wie soll unser Dorf im Jahr 2030 aussehen" angestoßen. Die in den knapp 6 Stunden erarbeiteten Themenfelder sollen jetzt beginnend am 05. April in einzelnen thematischen Arbeitsgruppen vertieft werden und daraus mögliche Maßnahmen abgeleitet werden.


Darum geht`s:
Ortsentwicklung und Ortsgestaltung


Diedrich Janssen, Chef des Planungsbüros, bläst zum Wechsel ins Horn


Christine Müller nortiert sich die gemachten Vorschläge


intensive Diskussionen ergeben sich

Bürger-Informationsveranstaltung in Werdum am 26. Februar im "Werdumer-Hof"
In einem ersten Schritt wurden in den vier Orten Bürger-Informationsveranstaltungen durchgeführt.


Die Vertreter der Gemeinde hörten genau hin

v.L.: Jürgen Manott, Johann R. Osterkamp, Stv. Bürgermeister René Weiler-Rodenbäck, Bürgermeister Friedhelm Hass und Joachim Oltmanns vom Bauamt der Samtgemeinde Esens


Antje Thomßen


Diedrich Janssen


Christine Müller


Anne-Kathrin Heine

Die Gemeinde Werdum hat in der letzten Woche im Werdumer-Hof den Auftakt gemacht und seine Bürger über das Programm und dessen Möglichkeiten informiert. Bürgermeister Hass freute sich über das rege Interesse zahlreicher Einwohner. Besonders begrüßte er Frau Antje Thomßen vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) und Diedrich Janssen vom Planungsbüro NWP Planungsgesellschaft mbH und seine Mitarbeiterinnen Christine Müller und Anne-Katrin Heine, die durch die Informationsveranstaltung führten.
Antje Thomßen erläuterte die Grundlagen und Ziele des Programms zur Förderung des ländlichen Raums. Letztendlich sollen für die 4 Dörfer Antworten auf die Frage. "Wie soll die Region in 30 Jahren aussehen?" formuliert werden. Dazu sind bestimmte Themenfelder wie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Demographische Entwicklung, Reduzierung von Flächenverbrauch, Gleichstellung von Frauen und Männern und Belange der Kinder und Jugendlichen vorgegeben. Um die Umsetzung erarbeiteter Projekte zu unterstützen sind hohe Fördersätze in Aussicht gestellt. Bis zu 75% der Kosten werden von Land und EU gefördert.
Das Planungsbüro stellte den weiteren Verlauf bis zur Verabschiedung der zu erarbeiteten Dorfentwicklungsplanung dar. Danach soll in jedem ort ein Arbeitskreis gebildet werden. Noch in der Bürgerversammlung wurde die Zusammensetzung dieses Gremiums vorgestellt. Er soll einen Querschnitt der Bevölkerung mit Vertretern der Vereine, weiterer Institutionen und interessierten Bürgern darstellen. Die ersten haben sich auch gleich zu einer Mitarbeit bereit erklärt. Der Arbeitskreis wird dann mit den Arbeitskreisen der anderen Orte in einer gemeinsamen Sitzung und in mehreren thematischen Arbeitskreisen konkrete Projekte für die ganze Region entwickeln. Wenn es gut läuft könnte bereits Mitte nächsten Jahres die Erarbeitung eines genehmigungsfähigen Planes fertig gestellt sein. "Das ist zwar ambitioniert, aber machbar" so die Einschätzung des begleitenden Planungsbüros. Die ArL wird dann den Plan genehmigen und jeweils bis zum 15. September eines jeden Jahres Anträge auf förderfähige Projekte entgegen nehmen und hoffentlich Zuschüsse bewilligen. Über die Höhe des Fördertopfes konnte leider keine Aussage gemacht werden; entscheidend ist die Einstufung in eine Prioritätenliste. Gefördert werden sowohl Projekte der Kommunen als auch private Vorhaben.


Bürgermeister und Stellvertreter


Die Vertreter der ArL und des Planungsbüros


gut besuchte Bürgerversammlung


erste Vorschläge wurden schon gemacht